
Im März 2013 waren wir uns einig: Wir gründen unsere eigene Schule. Einige von uns hatten bereits das Referendariat abgeschlossen und arbeiteten aushilfsweise in staatlichen Schulen. Hier wurde uns einmal mehr bewusst, dass sich etwas tun muss.
Sehr schnell fanden sich Interessenten in unserem Freundeskreis und auch drum herum. Ein Kern von etwa sechs Leuten (Lehrer, Erzieher, Heilpädagogen und Studenten) setzte sich zusammen, besprach die Idee der Schulgründung und setzte sich diese zum Ziel. Dass es eine freie demokratische Schule werden soll, stand von vornherein fest, da sich jeder am Projekt Interessierte voll und ganz mit diesem Konzept identifizieren konnte. Da sich einige mehr, andere weniger bereits mit der Thematik befasst hatte, wurde nun erstmal gelesen, recherchiert und nachgeforscht. Es wurden begeistert Konzepte und Homepages bereits bestehender demokratische Schulen durchforstet und eine Internetplattform eingerichtet, die uns zum Austausch dienen sollte, erste AGs gegründet.
Aber das war natürlich nur der Anfang. Bei den ersten Teamsitzungen gab es also erstmal nur Grundlegendes zu klären: Wer würde gerne in welchem Bereich mitarbeiten (z.B. Finanzen, Konzept, Inklusion usw.)? Wie stellen wir uns das Ganze vor? Ein Konzept musste also her.
Und so setzten sich zwei von uns an dem ein oder anderen Nachmittag zusammen und fingen an, das Skelett für unser Konzept zu erstellen. Nun hatten wir zumindest ein Gerüst, an dem sich die ganze Gruppe orientieren konnte. Änderungen, Ergänzungen und Streichungen standen und stehen selbstverständlich offen.
